Mit Release 9 ist CINEMA 4D noch leichter bedienbar geworden. Das durchgängige Bedienkonzept der Werkzeuge wird ergänzt durch eine vollständig freie Konfigurierbarkeit der Oberfläche z.B. von Layouts, Menüs oder Iconpaletten bis hin zu den Farben. Damit wird es Ein- und Umsteigern leicht gemacht, sich zurechtzufinden und Profis konfigurieren sich je nach Aufgabenstellung innerhalb kürzester Zeit ein passendes Interface-Layout.
"... it’s really simple to use, and you find out how to use it without even reading a manual." Michael Wiehart, RudeHoney Design Group
Neu in der Release 9.5 ist auch die Möglichkeit in den Fullscreen-Modus zu wechseln. Somit haben Sie optimale Raumausnutzung, um an Ihrem Modell zu arbeiten. Aber auch "kleine" Annehmlichkeiten wie z.B. die Möglichkeit direkt im Objekt- oder Materialeditor Namen vergeben und editieren zu können machen die tägliche Arbeit mit CINEMA 4D noch effizienter.
Mit der frei konfigurierbaren Befehls-Schnellauswahl haben Sie Ihre am häufigsten benötigten Werkzeuge auf Tastendruck verfügbar, und hierarchische Shortcuts bieten mehr Flexibilität. Besonders interessant sind auch die neuen Abreiss-Menüs - diese lassen sich blitzschnell temporär als Palette in das Layout eindocken.
Eine der herausragendsten Interface-Neuerungen, welche mit der Release 9 Einzug hielt, ist das HeadUpDisplay, kurz HUD genannt. Es stellt Ihnen die wichtigsten Informationen inklusive Editiermöglichkeit direkt im Editorfenster zur Verfügung. Sogar komplette Slider-Setups lassen sich so in den Editor einblenden und helfen zu optimalem Workflow.
Content-Browser
Der neue Content-Browser, als integraler Bestandteil des CINEMA 4D Workflows, sorgt für optimale Übersicht und Verwaltung Ihrer Projekte und aller zugehörigen Dateien.
Eine der Datei- und Ordnerstruktur angepasste Ansicht, sorgt zusammen mit ausgefeilten Suchmöglichkeiten dafür, dass Sie benötigte Daten schnell und zuverlässig finden. Per Drag’n’Drop füttern Sie die frei verwaltbaren Kataloge und ziehen auf dem gleichen Weg Szene, Modelle, Shader oder einfach Presets ins Programm.
Darüber hinaus erzeugt der Content-Browser automatisch Thumbnail-Vorschaubilder, so dass Sie im Browser stets auf den ersten Blick wissen was sich hinter einer Datei verbirgt. Die Thumbnails werden im Cache abgelegt, so dass diese auch zusammen mit einem erzeugten Katalog weitergegeben werden können bzw. nicht mehrfach neu erzeugt werden müssen.
Die Möglichkeit Presets und Programmeinstellungen der verschiedenen Module auf diesem Weg zu verwalten sorgt für einen reibungslosen Projektablauf und hilft Ihnen dabei wertvolle Zeit zu sparen.
Modellieren
So flexibel, wie CINEMA 4D in punkto Interface ist, so verhält es sich auch mit dem Modelling. Sie haben die Wahl: Standardmäßig werden alle Grundobjekte und Modifier parametrisch erzeugt. So sind die Objekte speichersparend, flexibel und vor allem in sämtlichen Parametern animierbar. Für die weitergehende Bearbeitungen auf Flächen-, Punkte- oder Kantenbasis konvertieren Sie Ihr Objekt in Polygone.
Damit haben Sie auch auf die zahlreichen neuen und verbesserten Werkzeuge Zugriff, mit denen Sie in Windeseile auch ausgefallendste Formen kreieren können. Dabei werden mit der Release 9 von CINEMA 4D auch N-Gons (Polygone mit beliebig vielen Kanten) unterstützt, um auch bei komplexen Formen immer maximale Übersicht und einfache Editierbarkeit zu gewährleisten.
Zahlreiche Funktionen, wie z.B. Selektionen oder das Messer zeigen per Preview-Highlighting schon vorab an, wie das Ergebnis aussehen wird und weitere neue Werkzeuge ermöglichen kreatives Modellieren bei sauberen Meshes. Das neue Messer-Werkzeug bietet nun auch Loop-, Ebenen- oder Loch-Modi an; Dank Isolines können die Flächen oder Punkte eines HyperNURBS-Objekts nun auch direkt auf dem finalen Mesh, statt auf dem Cage editiert werden, und der Tweak-Modus sorgt mit seiner intelligenten Umschaltung zwischen verschiedenen Tools für beschleunigtes Modellieren.
Selbstverständlich verfügt CINEMA 4D auch über Subdivision Surfaces mit einstellbarer Punkt-, Kanten- oder Flächenwichtung.
Modellieren mit N-Gons
Mit der in CINEMA 4D integrierten N-Gon Funktionalität ist auch bei komplexen Formen immer maximale Übersichtlichkeit und einfache Editierbarkeit gewährleistet. Halten Sie Ihre Geometrie sauber.
Animation
Ihren 3D-Objekten Leben einzuhauchen kann die anspruchsvollste und herausfordernste Aufgabe eines Projektes sein. In CINEMA 4D haben Sie verschiedene Optionen eine Animation zu erzeugen. Als einfachste Möglichkeit bietet sich hierbei das Auto-Keyframing an. In diesem Modus werden einfach alle ausgeführten Änderungen automatisch übernommen.
Fügen Sie beliebigen Parametern ganze einfach Keyframes zu indem Sie mit einem Mausklick den kleinen Punkt neben dem Parameter aktivieren. Mit dieser einfachen Vorgehensweise haben Sie die Möglichkeit Keyframes zu Setzen, zu Löschen oder ganze Spuren zu entfernen.
Die Zeitleiste
Die Zeitleiste ist CINEMA 4D’s mächtige Schaltzentrale für Animationen. Mit der hierarchischen Ansicht sämtlicher Objekte, Eigenschaften, Spuren etc. behalten Sie den Überblick. Eigene Spuren für jeden animierbaren Parameter, von den X,Y und Z Koordinaten bis hin zu den verschiedensten Objekteigenschaften geben Ihnen die maximale Kontrolle über Ihre Animation.
Die F-Kurve
Noch größere Kontrolle, speziell für das Animieren von Beschleunigungsvorgängen, geben Ihnen die Funktionskurven, kurz F-Kurven genannt.
Diese stellen grafisch den Inhalt der einzelnen Keyframes dar. So lassen sich Animationsverläufe nicht nur räumlich sondern auch zeitlich perfekt aufeinander abstimmen. Beschleunigen oder Abbremsen z.B. ist dabei nicht nur auf die Bewegung eines Körpers anwendbar - sämtliche Parameter können auf diese Art und Weise animiert werden.
Dabei können die F-Kurven direkt in der Zeitleiste unter den zugehörigen Animationsspuren angezeigt und editiert werden oder eben im leistungsfähigen F-Kurven-Manager. Hier haben Sie die Möglichkeit, mehrere Kurven auf einmal zu sehen und zu bearbeiten. Diese können sogar in Gruppen verwaltet oder zur besseren Abgleichung übereinandergelegt werden, selbst wenn sie aus völlig unterschiedlichen Wertebereichen stammen.
Auch hier ermöglichen Farben die bessere Darstellung der einzelnen Kurven um maximale Übersichtlichkeit und maximalen Workflow zu gewährleisten.
Funktionalität auf höchstem Niveau
Das Animations-System von CINEMA 4D ist leicht zu erlernen, sehr effizient und flexibel. So sind Sie im Handumdrehen in der Lage schnell und einfach Animationen zu erstellen.
Im Regelfall soll eine Animation nicht stumm präsentiert werden. Erst der Sound macht die richtige Dynamik aus. Dabei ist es notwendig, Bild und Ton synchron zu halten.
Hier hilft der integrierte Soundsupport von CINEMA 4D weiter. Es ist problemlos möglich, eine Sounddatei einzuladen, und diese nicht nur mit der Wellenform anzeigen zu lassen, sondern auch innerhalb des Programms abzuspielen. So können Bild und Ton zusammen kontrolliert werden. Hierbei kann CINEMA 4D sogar die Geschwindigkeit des Tons an die Wiedergabegeschwindigkeit des Bildschirmaufbaus anpassen.
Damit nicht genug. Nicht nur das normale Abspielen einer Sound-Datei ist möglich, sondern auch das sogenannte "Scrubbing". Damit lassen sich z.B. sauber Wortanfänge oder Taktschläge aufspüren, die dann synchron in der Animation umgesetzt werden können, z.B. durch im Takt pulsierende Objekte.
XPresso
Expressions sind für fortgeschrittene Animationen nahezu unverzichtbar – bzw. sie erleichtern die Arbeit ganz enorm. Expressions legen Abhängigkeiten von Objekten untereinander fest, d.h. Objekte reagieren aufeinander oder verhalten sich jeweils bezogen auf ein anderes Objekt. Beispielsweise soll sich die Brennweite der Kamera abhängig von der Entfernung zum fokussierten Objekt anpassen.
CINEMA 4D verfügt über einen grafischen Editor namens XPresso. Dieser ermöglicht es per Drag’n’Drop und Linienziehen solche Abhängigkeiten herzustellen. So reicht ein wenig Vorstellungsvermögen und logisches Denken aus. Den Rest erledigt XPresso.
Dabei können Sie selbstverständlich auch einmal angelegte Setups als sog. XGroups speichern und beliebig wiederverwenden. Sie können komplexe Knoten auch für eine bessere Übersichtlichkeit zusammenfassen.
Mit XPresso ist es sogar möglich, ein eigenes projektbezogenes Interface zu erstellen. Sie haben mit XPresso eine Maschine aufgebaut, die nur noch über drei Regler bedienbar sein soll? – Nichts einfacher als das. Sie haben die Möglichkeit eigene Regler zu erzeugen, die über XPresso beliebig viele andere Werte gleichzeitig beeinflussen.
XPresso arbeitet übrigens mit sämtlichen Programmteilen zusammen, auch mit den optionalen Modulen. Einige davon, z.B. Thinking Particles basieren sogar komplett auf XPresso.
C.O.F.F.E.E.
Mit CINEMA 4D Release 9.5 halten Scripts Einzug ins Programm. Hierbei handelt es sich um C.O.F.F.E.E. Programme die über ein einfach zu bedienendes Interface erstellt und verwaltet werden.
Der große Vorteil: Scripts benötigen keine Plug-in ID und sonstigen "Ballast", können aber trotzdem wie ein "normales" CINEMA 4D-Kommando über einen neuen Button in der Oberfläche integriert werden. Einfach den Script-Editor öffnen und loslegen!
So schnell wie mit dem neuen Editor sind Ihnen neue Funktionen noch nie von der Hand gegangen.
Materialeditor
Ein starkes System zur Erzeugung von Materialien ist der Schlüssel zu realistischen und überzeugenden 3D Bildern. Ob künstliche oder natürliche Oberflächen - das Materialsystem von CINEMA 4D bietet Ihnen die volle Kontrolle über eine riesige Anzahl an Parametern, um Eigenschaften wie Farbe, Diffusion, Leuchten, Transparenz, Spiegelung, Umgebung, Nebel, Relief, Alpha, Glühen, Displacement oder Illumination nach Ihren Bedürfnissen zu manipulieren.
Endlose Möglichkeiten
Erleben Sie auch die fantastischen Kombinationsmöglichkeiten. Um eine vorhandene Textur oder auch einen Shader umzufärben, zu verzerren oder zu filtern, braucht es nur einen Mausklick und die entsprechende Funktion ist angewendet. Sämtliche Parameter können nun animiert oder aus XPresso angesteuert werden.
Baker und die Normal Maps
Mit dem Release 9.5 werden in CINEMA 4D die Normal Maps in Form eines neuen Material-Kanals eingeführt. Mit dieser, vor allem in der Computerspieleindustrie beliebten, Technologie haben Sie die Möglichkeit auch polygonarme, einfache Objekte extrem plastisch und detailreich aussehen zu lassen.
Mit dem vollständig überarbeiteten Baker ergeben sich noch mehr Möglichkeiten. Sie sind damit zum Beispiel in der Lage aus mit Sub-Polygon-Displacement erzeugten Geometrien eine Normal Map zu erzeugen. Verfügen Sie ausserdem noch über das Advanced Render Modul, können Sie die dort neu eingeführte Ambient Occlusion Funktion ebenfalls "backen" und auch diese Informationen mit in die Normal Map packen.
Layer Shader
Ein ganz außergewöhnliches Schmankerl ist auch der Layer-Shader. Hiermit lassen sich verschiedene Texturen, Shader oder Effekte in einem einzigen Kanal ebenenartig übereinanderlegen und auf verschiedene Arten mischen.
CINEMA 4D unterstützt natürlich die wichtigsten Bildformate bis hin zu PSD Dateien inklusive Ebenen oder Quicktime- und Avi-Filme.
Zusätzlich liefert Ihnen CINEMA 4D mit dem Materialmanager das perfekte Tool zur Verwaltung Ihrer Materialien. Fassen Sie verschiedene Materialien z.B. in Gruppen zusammen, um auch bei komplexen Projekten die Übersicht zu behalten. Das übersichtliche Layout lässt Sie alle Funktionen schnell finden und einfach bedienen. Die Vorschau ist umfangreich konfigurierbar - Größe und Objekt sind frei wählbar und auf Wunsch drehbar und animiert.
CINEMA 4D bietet Ihnen alles, um Ihren Szenen und Animationen den richtigen Look zu geben.
Baker
Der in CINEMA 4D R9.5 überarbeitete Baker bietet im wesentlichen zwei fantastische neue Möglichkeiten zur Erzeugung der Maps: Normal Maps und Ambient Occlusion*.
Bereits mit dem vorhergehenden Baker war es möglich Texturen zu backen. Der neue Baker geht jedoch noch ein ganzes Stück weiter.
Normal Maps
sind eine Technologie die bisher hauptsächlich in der Spieleindustrie ihren Einsatz finden. Hier kommt es darauf an aus Objekten mit möglichst wenig Polygonen ansehnliche "Monster" zu erschaffen.
Während eine normale Höhenmap lediglich eine Information für die Z-Achse je Pixel enthält, transportiert eine Normal Map mit jedem Pixel die Information für die X-, Y- und Z-Achse. Sie erreichen so weitaus realistischere Oberflächen und entsprechendes Lichtverhalten mit einfachen und polygonarmen Objekten.
Einfacher geht es kaum
Eine der herausragendsten Möglichkeiten des CINEMA 4D-Bakers ist es, Normal Maps aus Displacements heraus zu erstellen. Normalerweise müssten Sie erst einmal eine Highpoly-Geometrie erzeugen auf Basis derer die Normal Map für ein Lowpoly-Modell erzeugt werden kann. Mit dem CINEMA 4D-Baker können Sie jedoch auf Basis von Subpolygon-Displacement und Ambient Occlusion* Normal Maps erzeugen. Schneller kommen Sie nirgends sonst zum Ergebnis.
Beleuchtung
Mit der korrekten Ausleuchtung steht und fällt die Qualität eines Renderings. Eine einfache Kugel auf dem Boden kann richtig beleuchtet besser aussehen, als ein komplexes Modell im falschen Licht.
CINEMA 4D bietet Ihnen dazu insgesamt 9 verschiedene Lichttypen an, zusätzlich 4 verschiedene Schattenarten, und alles kann beliebig miteinander kombiniert werden.
In der neuen Release 9.5 von CINEMA 4D ist den Flächenlichtern und deren Schatten besondere Aufmerksamkeit zu teil geworden. Es ist nun z.B. möglich Flächenlichtern eine beliebige Form zuzuweisen, um somit die Ausleuchtung einer Szene zu manipulieren. Auch der Falloff wird nun noch realistischer berechnet. Der Clou jedoch ist die drastisch verbesserte Rendergeschwindigkeit die gegenüber älteren CINEMA 4D-Versionen um bis zu 300% schneller rechnet.
Darüber hinaus verfügt natürlich jede Lichtquelle über zahlreiche Einstellmöglichkeiten, wie etwa einen variierbaren Kontrast, Linsenreflexe, Schattenfarbigkeit, volumetrisches Licht und ein Rauschen, das in die Beleuchtung eingerechnet wird.
Aber Licht kann nicht nur zu einer Szene hinzugegeben werden – in CINEMA 4D ist es auch möglich, Helligkeit aus einer Szene abzuziehen, indem ein negativer Helligkeitswert eingegeben wird. Der nebenstehende Film zeigt einige Beispiele verschiedener Licht- und Schatten-Typen.
Somit lassen sich also ganz nach Wunsch zusätzliche Glanzlichter oder andere Beleuchtungseffekte auf bestimmten Objekten darstellen, ohne dass die restliche Szene davon beeinflusst wird.
Ebenso können z.B. dunkle Bereiche einer Szene subtil aufgehellt werden, ohne dass die sorgsam eingeregelte Beleuchtung für das Gesamtprojekt überarbeitet werden muß.
...und last but not least erzeugen Sie ein Slider-Setup für die Steuerung des Lichts, welches Sie mit Hilfe des neuen HeadUpDisplays über Ihrer Szene einblenden.
Rendern
Die Geschwindigkeit von CINEMA 4D ist schon legendär. Seit Jahren rühmt die Fachpresse die atemberaubend kurzen Render-Zeiten und die über jeden Zweifel erhabene Bildqualität. Mit dem brandneuen Release 9.5 erreicht das Rendering speziell beim Einsatz von Flächenlichtern, noch einmal eine Geschwindigkeitssteigerung um Faktor 4!
Standardmäßig arbeitet CINEMA 4D im Raytracing-Modus. Damit lassen sich sämtliche Phänomene wie Spiegelung, Brechung oder sämtliche Schattenarten hochwertig berechnen.
Die maximale Bildgröße beträgt 16.000 x 16.000 Pixel (das entspricht einer Bilddatei von 750 MB Größe), dies ist auch für ausgefallenste Anwendungen ausreichend.
Adaptives Antialiasing mit bis zu 256-fachem Oversampling eliminiert selbst feinste Treppchen-Effekte, ohne dabei allzusehr Ihre Zeit in Anspruch zu nehmen.
Compositing proofed
Mit der Möglichkeit des Multipass-Renderings können Sie zahlreiche Eigenschaften eines fertigen Renderings (egal ob Standbild oder Animation) nachträglich in Ihrer bevorzugten Compositing Anwendung ändern, ohne nochmal ein neues Rendering durchführen zu müssen.
Dabei schreibt CINEMA 4D die Eigenschaften eines Renderings, also z.B. Schatten, Glanzlichter, Farbe, Spiegelung, Transparenz oder Alpha-Kanäle für einzelne Objekte in separate "Passes". Mit dem direkten Export in Adobe Photoshop, Adobe After Effects, Apple Final Cut Pro, Apple Motion, Combustion und neu in der Release 9.5 Apple Shake, gibt Ihnen CINEMA 4D einen Workflow an die Hand der seines Gleichen sucht.
Tempo ohne Limit
Mit der Unterstützung für mehrere Prozessoren sowie der HyperThreading™ und DualCore Technologie holt CINEMA 4D das Letzte aus Ihrem Computer. Noch kürzere Renderzeiten erhalten Sie mit dem Einsatz des separat erhältlichen NET-Render Moduls. Hiermit verteilen Sie den Rendervorgang auf beliebig viele Rechner in Ihrem Büro oder irgendwo auf der Welt.
HDRI
Einen neuen Meilenstein in punkto Bildqualität und Realismus setzt die Unterstützung von HDRI-Bilder als Umgebungsbeleuchtung. HDRI-Bilder bieten mit 64 Bit Farb- und Helligkeitstiefe mehr Informationen, als ein herkömmliches 24 Bit-Farbbild (TIFF oder JPEG) - CINEMA 4D arbeitet intern sogar mit 96 Bit Genauigkeit.
HDRI-Bilder eignen sich hervorragend dazu, eine Szene mit Radiosity besonders
natürlich zu beleuchten, da sie entgegen normalen Bildern quasi auch Lichtquellen enthalten (Stichwort: weißer als weiß). Auch Reflexionen oder Glanzlichter erhalten eine ganz neue Qualität.
Neu in der Release 9.5 ist die Unterstützung Bilder im HDRI- oder OpenEXR-Format ausgeben zu können. Mit den neuen Multipass-Channels für Normalmaps, UV-Maps und Straight Alphas ergeben sich fantastische Manipulationsmöglichkeiten.
Datenformate
"Niemand ist eine Insel" lautet ein Sprichwort. Und gerade in der 3D-Grafik besteht oft die Notwendigkeit, Daten in fremden Formaten einlesen oder ausgeben zu müssen.
CINEMA 4D verfügt über zahlreiche 2D- und 3D-Formatanbindungen, die Ihnen eine flexible Zusammenarbeit mit anderen Programmen ermöglichen. Alle gängigen Bitmap-Formate gehören dazu, ebenso wie über ein Dutzend 3D-Formate für die gängigsten Programme. Das beliebte Flash-Format ist ebenso enthalten, wie das mächtige Kaydara FBX-Format, das nochmals erweitert wurde. Für Animations-Compositing-Zwecke kann CINEMA 4D direkt Projektdateien für Adobe After Effects, Discreet Combustion, Apple Final Cut sowie Apple Shake erzeugen. Aber z.B. auch das Adobe Photoshop- Format wird nativ unterstützt und bietet Ihnen die Möglichkeit die verschiedensten Einstellungen in CINEMA 4D in Form von Adobe Photoshop-Ebenen zur nachträglichen Manipulation ausgeben zu lassen.
Ferner exportieren zahlreiche Programme direkt das C4D-Format.
Hier finden Sie eine Liste aller unterstützten Formate:
3D Formate:
(S) 3D Studio
Biovision BVH/BVA
DEM
(S) DXF
(S) Direct 3D
(L/S) FBX
(L) Lightwave
(L) Monzoom
(S) Quickdraw 3D
(S) STL
(S) Shockwave 3D
(S) UZR
(S) VRML 1+2
(L/S) Wavefront OBJ 2D Vector Formate:
(S) Flash-SWF
(L) Illustrator
(L) EPS
2D Bitmap Formate:
(S) TIFF
(L/S) BodyPaint 3D
(L/S) Photoshop PSD
(L/S) Targa TGA
(L/S) BMP
(L/S) PICT
(L/S) IFF
(L/S) JPEG
(L/S) RLA
(L/S) RPF
(L/S) SGI (per Quicktime)
(L/S) PNG (per Quicktime)
(L/S) JP2 (per Quicktime) Animations- und Compositingformate:
(L/S) Quicktime (sofern installiert)
(L/S) AVI (nur Windows)
(S) After Effects
(S) Final Cut
(S) Combustion
(S) Shake
(S) Motion
Optionale Formatanbindungen:
Allplan
ArchiCAD
NXN Alienbrain
RPC (nur Windows)
VectorWorks
L = Lesen, S = Schreiben
-- Quelle: www.maxon.de --